Dienstag, 13. Oktober 2015

Lesung aus meinem Kinderbuch "Drachenalarm!"

Nach längerer Zeit melde ich mich endlich einmal wieder. Es hatte in der Zwischenzeit nichts Neues gegeben, jedenfalls nichts, das erwähnenswert gewesen wäre. Aber nun gibt es etwas Neues, wenn auch nichts Weltbewegendes.

Heute hatte ich eine Lesung aus "Drachenalarm!" in Nienburg in der Buchhandlung "Leseberg." Es waren nur wenige Kinder gekommen. Aber die wenigen waren freiwillig gekommen und hörten interessiert und gespannt zu. Und ein paar Mütter waren ebenfalls da und hörten mit Vergnügen zu. Langsam gewöhne ich mich wohl daran, dass nur noch wenige Kinder erscheinen, denn an einem gewöhnlichen Alltag haben Kinder ja oft bis nachmittags Unterricht und sind dann auch müde. Ein Wunder, dass unter diesen Umständen überhaupt noch Kinder Lust zum Kommen haben.

Aber es machte trotzdem Spaß, weil die, die  vor mir saßen, wirklich gespannt zuhörten. Als ich Schluss machte, sagte eine Mutter: "Frau Eppich, ich hätte Ihnen gern noch weiter zugehört." 
Das tat gut!
Ich muss auch sehr lebhaft gelesen haben, denn die Fotos bewiesen mein Minenspiel!  Und wieder einmal merkte ich: Ich habe so viel Spaß an Lesungen, beim Vorlesen ...

Der Verlag hatte mir freundlicherweise ein paar T-Shirts mit dem Aufdruck des kleinen Drachen und der Überschrift "Drachenalarm!" als Werbegag geschickt, die ich beim Kauf eines Buches gratis dazu geben könnte. Das war natürlich auch wirklich ein Gag. Und auch ich bekam so ein T-Shirt, das ich natürlich anzog. 
Alles in allem: Hat Spaß gemacht, wenn auch vor kleinem Publikum. 
Nun freue ich mich schon auf die nächste Lesung!
 

Sonntag, 19. Juli 2015

Sind Kinderbücher überhaupt noch "in"?

Jetzt wird mir bestimmt jeder Kinderbuchautor mit einem empörten „Ja, natürlich“, antworten. Klar, Kinderbuchautoren glauben an ihre Bücher und die Kinder, die sie lesen sollen. Ich ja auch. Aber manchmal werde ich doch nachdenklich und fürchte, dass wir uns etwas vormachen. Sicher, es gibt immer Kinder, die noch gern lesen oder deren Eltern ihnen auch vorlesen. Zum Glück! Denn Kinderbücher sind enorm wichtig, wie ich hier schon einmal geschrieben habe!
Aber die meisten Kinder haben heutzutage doch ganz andere Ablenkungen, sie versinken nicht mehr in Büchern, sondern in Computerspielen, sie chatten mit einer Selbstverständlichkeit, die den Älteren unter uns den Atem raubt. Das scheint alles viel interessanter und spannender zu sein als ein Buch zu lesen. Auch das I-Phone gehört bereits im Kindesalter zur allgemeinen Beschäftigung.
Bei all den Anforderungen, die an Kinder gestellt werden, bleibt nicht mehr viel Zeit und Lust zum Lesen und phantasievollem Spielen. Und so hat sich sowohl das  Leseverhalten als auch das Spielverhalten verändert. Kinder können heute nicht mehr in größeren Gruppen zusammen auf der Straße Völkerball oder  Räuber und Gendarm spielen, sie spielen höchstens im Garten oder im eigenen Zimmer oder auf einem eingegrenzten Spielplatz, meistens auch nur zu zweit.
Und wie sieht es mit Kinderbuch-Lesungen aus? Ich weiß nicht, wie es bei anderen aussieht, aber ich mache gerade die Erfahrung, dass auch hier ein gewisses Desinteresse vorherrscht. Das war vor 12 Jahren, als „Drachenalarm“ zum ersten Mal erschienen ist – damals unter dem Titel Julchen Sonderbar – noch anders.
Ich wüsste gern, wie andere Kinderbuchautoren darüber denken und welche Erfahrungen sie machen ...

Donnerstag, 16. Juli 2015

Ein Bürgermeister und ein Rundfunk-Interview






Hier ist der Mitschnitt meines Radiointerviews bei Radio Mittelweser, das schon ein paar Wochen zurückliegt. Mein Verleger Joachim Vaross hat ihn gekürzt und mit Fotos unterlegt, also ein Video daraus gemacht,  damit der Zuhörer sich nicht langweilt!

Wie ich schon erwähnt habe, sind meine beiden Protagonisten in "Drachenalarm!", Julchen und Karlchen Drache, in Obermarsberg beheimatet. In dem Buch spielt auch der Obermarsberger Bürgermeister eine Rolle. Und eine Illustration soll sogar eine gewisse Ähnlichkeit mit dem richtigen Bürgermeister haben! Dem hat das Buch  anscheinend so Spaß gemacht, dass er höchst persönlich daraus in der Schule vorgelesen hat. Das ist wiederum für mich sehr vergnüglich. Was wird er erst zur Fortsetzung sagen, in der der fiktionale Bürgermeister eine noch größere Rolle spielt?!    :-)))

Dienstag, 16. Juni 2015

Video-Leseprobe aus dem Kinderbuch "Drachenalarm!"

Mit leichten Bauchschmerzen stelle ich hier das Video mit meiner Leseprobe ein und frage mich, warum ich mich in meinem Alter noch so tief in das Internet-Spektakel hineinbegebe. Nicht nur in ein Forum, das ist ja Kleinkram, nicht nur mit Bücherveröffentlichungen, bei denen man auch öffentlich wird, sondern auch noch mit einem Video. Neugier oder Spaß? Beides, aber es kommen wohl noch mehr  Gründe zusammen. Doch eines ist gewiss: Ich lese gern vor und mache ja auch mit Vergnügen Lesungen.
Das Video – in HD – wurde von meinem Sohn gemacht. Ich sehe leider immer in sein Gesicht und nicht direkt in die Kamera, die niedriger stand. Und so blicke ich beim Aufschauen  stets etwas zu weit nach oben und das auch noch zu oft.
Seht das Video mit milden Augen an. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin!
Und zum Schluss habe ich auch noch vergessen zu sagen, dass "Drachenalarm!" nicht nur in Buchhandlungen gekauft, sondern auch portofrei beim Verlag "Der Märchenkönig" und natürlich auch bei Amazon (Porto) bestellt werden kann.  


Mittwoch, 10. Juni 2015

Westfalenpost

Ein sehr netter Artikel über mein Kinderbuch "Drachenalarm!" in der Westfalenpost. Zwar wurde aus Karlchen versehentlich ein Paulchen, aber der kleine Fehler spielt bei diesem liebevollen Artikel keine Rolle. Und mein Drache hätte ja auch genauso gut Paulchen heißen können!
Danke an die Westfalenpost!

Dienstag, 9. Juni 2015

Warten



Warten … warten ...
In der letzten Zeit fällt mir zunehmend auf, dass man überall und auf alles warten muss. Auf Antworten per Email, auf Reaktionen meiner Anfragen im Internet, selbst dann, wenn ich zuvor schon angerufen und mit den entsprechenden Personen selbst gesprochen habe – ohne vorhergehendes Telefonat bekomme ich erst gar keine Antwort.  „Man“ fühlt sich anscheinend diesbezüglich zu keinen, auch nicht den geringsten, Höflichkeiten mehr verpflichtet – so kommt es mir jedenfalls vor. Ich bin offensichtlich eine ganz altmodische Person, die noch andere Vorstellungen vom Umgang miteinander hat.
„Man“ knallt mir nach Monaten ohne namentliche Unterschrift eine kurze Email Nachricht hin, dass man sich im nächsten Jahr durchaus  eine Lesung mit mir vorstellen könnte. Aber das auch erst, nachdem ich groß in der Zeitung erschienen bin. Ich antworte höflich, frage an, wann es der „Kultur-Einrichtung“ im nächsten Jahr denn passt – keine Antwort mehr.
So ergeht es mir zurzeit, nein, nicht überall, aber meistens. Jede einzelne Lesung ein kleiner Kampf für sich. Es sei denn ich würde alles selbst organisieren und für die Räumlichkeiten bezahlen, was für mich nicht in Frage kommt. 
Die einzige rühmliche Ausnahme in dieser Beziehung ist für mich der Sender Mittelweser, bei dem ich das Interview hatte. Da hat sowohl der Betreiber des Senders als auch die Moderatorin zuverlässig und sofort geantwortet. Das muss ich hier ausdrücklich lobend betonen.
Ich würde gern wissen, ob andere Autoren auch diese Erfahrungen machen oder ob ich nur eine Ausnahme bin.





Mittwoch, 3. Juni 2015

Interview in Radio Mittelweser

Am 1. Juni hatte ich ein Interview bei Radio Mittelweser in Nienburg. Man war wieder sehr freundlich dort - ich war ja schon mit dem Buch "Irgendwann ein neuer Morgen" vor einem Jahr  zum Interview in diesem Sender eingeladen - und es hat auch wieder Spaß gemacht.
Das Interview wird am Freitag, den 5.6. um 21 Uhr in der Sendung "Radio Mittelweser liest" gebracht und wird gleich zweimal wiederholt: am Sonntag, den 7.6. um 13 Uhr und am Montag, den 8.6. um 20 Uhr. Am besten im Live Stream zu hören, da der Sender auf UKW nur eine kleine Reichweite hat.